Die Push-over Analyse von Mauerwerksgebäuden mit MURUS-P

MURUS-P ermöglicht die automatisierte Durchführung einer Push-over-Analyse von Mauerwerksgebäuden. Diese wirklichkeitsnahe Simulierung des Verhaltens von Mauerwerksgebäuden unter Erdbebenbeanspruchung erlaubt die Anwendung von überlagerten Spannungsfeldern entsprechend der Norm SIA 266-2015 für den Nachweis der Tragsicherheit in den Mauerwerkswänden.Die für die Anwendbarkeit des neuen Berechnungsprogramms MURUS-P nötigen Voraussetzungen sind die folgenden: Lizenzen von CEDRUS Gebäudemodule (Optionen G und H), Lizenzen von STATIK (Optionen 3 und D) sowie bei Stahlbetonwänden noch zusätzlich die Lizenz von FAGUS (Option A).

 

Gebäudemodellierung

  • Eingabe des Gebäudes erfolgt in CEDRUS
  • Gebäude aus mehreren Stahlbetongeschossdecken
  • Geschossdecken sind durch Wandscheiben und ev. Stützen miteinander verbunden
  • Wände bestehen aus Mauerwerk oder Stahlbeton

 

Berechnungen

  • Berechnungen erfolgen in STATIK
  • Nichtlineare, inkrementelle Analyse für verschiedene Erdbebenrichtungen
  • Adaptives, kraftbasiertes Pushover-Verfahren
  • Modellierung der Wände als Stabelemente mit plastischen Gelenken
  • Nachweis der Erdbebensicherheit für Mauerwerkswände
  • Erdbebenbemessung der Stahlbetonwände (Option A von FAGUS erforderlich)

 

Resultate

  • Kapazitätskurve für jede Erdbebenrichung MURUS-P
  • Detailierte Resultatgrafiken und -tabellen MURUS-P
  • Übersichtliche Kontrolle der Einzelwand für jedes Lastinkrement in MURUS-P
  • Erfüllungsfaktor (gem. Erhaltungsnorm) des Gebäudes für den Erdbebennachweis